Hilferuf aus Indien

Nach seiner Auferstehung fragt Jesus Petrus dreimal: „Simon, Sohn des Johannes liebst du mich? Er antwortet ihm: Ja Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe!“ (Johannes 21, 15-23). Bischof Aplinar Senapati, C.M, aus der Diözese Rayagada in Indien nimmt dieses Wort wörtlich. Als Hirte der Diözese schlägt sein Herz für die Armen und Bedürftigen in der Zeit der Corona-Pandemie. Bischof Aplinar, der Onkel von Pater Sunil, der schon zweimal kurz hier zu Besuch war, bittet dringend um finanzielle Hilfe für sehr arme und bedürftige Familien in seiner Diözese.
Auch in Indien grassiert die Corona-Epidemie. Seit 24. März besteht dort ein Ausgangsverbot, das auf unbestimmte Zeit verlängert wurde. Vielen Tagelöhnern ist ihr täglicher Verdienst von 200 bis 300 Rupien (ca. 2,50 bis 4 Euro) weggebrochen. Staatliche Unterstützung gibt es zwar, erreicht aber kaum die Armen. Die neugegründete Diözese hat keine finanziellen Mittel, um den Notleidenden und Ärmsten helfen zu können. Die Diözese ist auf sich allein gestellt, ohne jegliche überörtliche Unterstützung. Viele Familien sind in großer Not, machen sich große Sorgen, sind mittellos. Sie rufen um Hilfe. Die Diözese möchte helfen.
Was ist schlimmer: Covid-19 oder verhungern? Das Virus ist für die Armen wie eine tickende Bombe. Indien hat in der Corona-Krise die größte, strikte Ausgangssperre der Welt verhängt. Diese Pandemie ist vor allem für Kinder, Jugendliche und Senioren lebensbedrohlich.
Denn 369 Millionen Menschen, über 80 Prozent der Beschäftigten, arbeiten im sogenannten informellen Sektor ohne soziale Absicherung. Sie haben keine Vorräte, keine Ersparnisse und bekommen keine Unterstützung. Schon einen einzigen Tag zu Hause zu bleiben, bedeutet für arme Familien, dass sie ihren Kindern keine Mahlzeit anbieten können. Schon jetzt seien mehr als ein Drittel aller Kinder in Indien unterernährt. Für sie kann die Situation schnell tödlich enden. Die arme Bevölkerung hat mehr Angst vor dem Verhungern als vor dem Virus. Der größte Teil der Bevölkerung kämpft um das Überleben.

Wir möchte gerne den Hilferuf von Bischof Aplinar aufnehmen und Sie, liebe Schwestern und Brüder, um eine Spende für sein Anliegen bitten.
Spendenkonto:
Katholische Kirchenpflege Langenschemmern
IBAN: DE67 6545 0070 0000 0228 68
Kreissparkasse Biberach
Bitte geben Sie bei Ihrer Spende „Bischof Aplinar“ im Verwendungszweck an.
Auf Wunsch erhalten Sie eine Spendenbescheinigung.

Herzlichen Dank und Vergelt`s Gott!